Auch eine Art Wellness – Bericht vom Barcamp Ruhr 2016

Zwei Barcamps in zwei Wochen und nun berichte ich doch vom zweiten zuerst, aber das Barcamp Ruhr hat den ältesten Trick der Welt angewendet und eine Challenge ausgerufen. Alle Teilnehmer wurden aufgerufen, innerhalb von 24 Stunden bis Montag 16:30 Uhr einen Blogbeitrag zu posten. Da  wollte ich mich nicht drücken und nutzte die Zeit in der Bahn.

Das Barcamp Ruhr in Essen im Unperfekthaus als Veranstaltungsort habe ich zum zweiten Mal besucht und es hat mir fast noch besser gefallen als beim ersten Besuch. Dabei war es eigentlich genauso wie im letzten Jahr. Tolle Menschen, super Orga, interessante Sessions und natürlich prima Essen. Da es aber nun insgesamt mein achtes Barcamp gewesen ist (eigentlich fast mein neuntes, aber das ist eine andere Geschichte), gehöre ich inzwischen wohl doch zu den zumindest älteren Hasen. Über meine ersten Erfahrungen mit Barcamps habe ich bereits hier geschrieben.

Trotz meiner Sessionpremiere eine Woche zuvor in Nürnberg, habe ich in Essen lieber auf keine meiner favorisierten Sessions verzichtet. Im Nachhinein denke ich aber, beim nächsten Mal will ich auch da vorne stehen.

Ein Barcamp hat immer ein bisschen den Touch von einem Klassentreffen, nur dass man nicht mit mein Haus, mein Auto, mein Pferd angeben muss. Überhaupt würde ich mir wünschen, dass die Menschen viel mehr so miteinander umgehen würden, wie es auf einem Barcamp der Fall ist. Offen, freundlich, interessiert, hilfsbereit und ohne Konkurrenzdenken, sondern gespannt darauf, was andere an Wissen weitergeben können.

Die von mir besuchten Sessions drehten sich um folgende Themen: Wer weiß was – Was passiert eigentlich so, wenn man Internet unterwegs ist, ABC Listen nach Vera Birkenbihl, Wie man sich zum Job bloggt – Ein Erfahrungsbericht, Agiles Arbeiten, Günstig Bahnfahren und Snapchat am Samstag und um noch mehr Wer Weiß Was, Wie man Hotelschnäppchen findet, Datenvisualisierung mit der Programmiersprache R, Einführung in Coaching nach The Work von Katie Byron und Storify am Sonntag. Also ein buntes Programm, das äußerst inspirierend war. Dazu ein extrem lustiger Chat-Roulette-Abend (muss man mal erlebt haben), der mich mehr als entschädigt hat, nicht Werwolf spielen zu können auf diesem Barcamp.

Für mich ist ein Barcamp so eine Art Wellness-Wochenende für den Geist. Ich werde auf andere und meistens ganz neue Gedanken gebracht, von denen ich noch eine ganze Weile zehren kann. Einziger Nachteil: man wird süchtig. Und so bin ich froh, dass ich mit etwas Glück dieses Jahr noch in Berlin, Kiel, Stuttgart, Regensburg und Hamburg meiner Leidenschaft nachgehen kann. Und nach Essen komme ich immer wieder gerne. Wer es einfach mal ausprobieren möchte, dem sei das Barcamp Ruhr besonders empfohlen, denn mit so hervoragenden Organisatoren wie Berthold Bart (@bertholdb) und Maik Wagner (@fernmuendlich) und dem Unperfekthaus, das mit seiner kreativen Atmosphäre als Barcamp Location wohl genau das Gegenteil vom dem ist, was sein Name ironisch aufs Korn nimmt, kann es einfach nur eine gute Erfahrung werden.

An dieser Stelle sei all den tollen Sponsoren gedankt, ohne die dieses Barcamp – wie auch all die anderen – gar nicht in dieser Form stattfinden könnten:


communicode


GLS Bank


RWE


dotRuhr


Rheinschafe


9elements


Global Village3


netzkommune


IOM


Lokalkompass


agile ruhr


KreativeKommunikationsKonzepte


Brandwatch

 

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